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Presseartikel
Der Wiedergabe der Pressekritiken und Fotos erfolgt mit den freundlichen Genehmigungen der Grafschafter Nachrichten und von Gerold Meppelink sowie Klaus Mosch - Wicke.

„Deutschland gucken“ in Neuenhaus aufgeführt


Von Marcus Pfeifer
GN 01.11.2016


Im Forum des Lise-Meitner-Gymnasiums in Neuenhaus hieß es am Sonnabend „Deutschland gucken“. Auf Einladung der Kulturpass-Initiative führte das „Düsseldorfer Kommödchen“ sein neues Stück vor 200 Besuchern auf.

Neuenhaus. Ein womöglich mancherorts in Deutschland typisches, wenig elegant mit Bücherregalen á la Ikea vollgestelltes und leicht zugemülltes Wohnzimmer stellt die Kulisse dar für das aktuelle Programm des Düsseldorfer Kommödchens namens „Deutschland gucken“, mit dem man im Kontext der globalen politischen Situation einer moralisch eher ungebundenen Bevölkerung pointenreich aufs Maul zu schauen sich anschickt. Auf Einladung der Neuenhauser Kulturpass-Initiative erschienen dazu am Sonnabend rund 200 Zuschauer im Forum des Lise Meitner-Gymnasiums.

Zu Anfang, auch mittendrin immer wieder und am Ende dreht sich alles natürlich um den deutschen Fußball, denn die drei alten Kumpels Bodo (Heiko Seidel), Dieter (Martin Maier-Bode) und Lutz (Daniel Graf), treffen sich wieder einmal zum Fußball gucken: Diesmal geht es gegen die Niederlande. Bei der Gelegenheit wird wie gewohnt zudem kontrovers abgelästert über Familie, Beruf und die deutsche Politik. Einigkeit besteht zunächst einmal in der Ablehnung des fußballerischen Gegners: Orange trägt ja in Deutschland sowieso höchstens die Müllabfuhr. Aber schon als einer der Freunde mir der deutschen Flagge im Wohnzimmer paradiert und triumphierend „Deutschland“ ruft, gerät er in den Verdacht, Pegida-Fan zu sein. Gänzlich einig ist man sich wieder bei der Bewunderung deutscher Fußballspieler wie Boateng, Özil und Khedira.

Bald fallen die unterschiedlichen Temperamente der drei Hauptpersonen auf: Gastgeber Lutz ist in beruflicher Hinsicht wenig ehrgeizig und gibt sich klassenkämpferisch, Dieter repräsentiert dagegen voller Begeisterung seine den Weltmarkt anführende Plastik-Fabrik. Bodo seinerseits ist stolzer Firmenerbe und geriert sich als Möchtegern-Unternehmer mit persönlichen Beziehungen zu Franz Beckenbauer.

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