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Programm 2018



Jazznight mit den "Berrytones" und dem "Schellack Sextett"

Sonntag, 11. Februar
20 Uhr
Aula des Lise Meitner Gymnasiums

Preis VVK 20
Preis AK 22,50
Preis erm.*) 10 / 11

Jazznight mit den "Berrytones" und dem "Schellack Sextett"

Hinter den "Berrytones" verbirgt sich ein im Jahre 2015 Verein, in dem sich über 20 (semi-)professionelle Musiker zusammengefunden haben, um in der traditionellen Big Band-Besetzung die Region musikalisch zu bereichern. Im musikalischen Fokus stehen dabei Jazz-Arrangements aus den Bereichen Blues, Swing, Jazz-Funk, und Latin-Jazz. Den Berrytones ist es gelungen, mit dem Briten, Andrew Berryman, einen musikalischen Bandleader zu gewinnen, der selbst renommierter Posaunist ist. So spielte er über 20 Jahre als 1. Posaunist im Manchesters weltberühmten Hallé Orchestra.

Das Schellack Sextett nimmt die Zuhörer mit auf eine Zeitreise in die Welt der swingenden Jazzschlager und Film- und Cabaret-Songs der 1920er - 1950er Jahre. Eine Auswahl aus dem bunten Strauß toller Melodien, witziger, sentimentaler Texte und geistvollen Arrangements.

Das Schellack Sextett, das sind Heinz Josef Bausen (Klavier), Klaus Hölscher (Schlagzeug), Jürgen Huth (Gitarre und Sänger), Tobias Klomp (Moderator und Sänger), Sabine Kluge (Geige) und Dieter Linnenbaum (Kontrabass). Allesamt aus der Grafschaft Bentheim.

Chorabend mit
"La Lega"
und "Voices & more"

Samstag, 10. März
20 Uhr
Aula des Lise Meitner Gymnasiums

Preis VVK 15,50
Preis AK 17,50
Preis erm.*) 7,50 / 8,50

"La Lega" und "Voices & more"

La Lega tischt auf:" Ein Chorkonzert zur regionalen und globalen Ernährungslage" Werden alle satt oder haben wir schon alles satt? Was essen und trinken wir alle(s)? Der Chor La Lega beschäftigt sich in seinem neuen Programm mit diesen Fragen. Hunger oder Hausmannskost, fast food oder fast zu viel - dazu bietet das Programm leichte Kost und harte Brocken: Max Raabes "Rinderwahn", die "Vergammelten Speisen" der Prinzen, ein Tischgebet von Heinrich Schütz, Lieder und Texte politisch, satirisch und deftig gewürzt. Der bittere Ernst der Ernährungslage ist ebenso Teil des Konzertes wie der süße Genuss, die Freude an "gutem" Essen als Zeichen der Lebensqualität. Trotzdem will der Chor dem Publikum nicht den Appetit verderben, sondern Lust auf positive Veränderungen hinsichtlich der Ernährungslage machen.

Der Schüttorfer Kunstwerkchor "voices and more..." wurde 2012 als Madrigal-Chorprojekt gegründet. Stücke aus dem 16. und 17. Jahrhundert mit bis zu sechs Stimmen aus mehreren europäischen Ländern wurden erarbeitet und aufgeführt. Das Spektrum erweiterte sich aufgrund der Interessenlage der Chormitglieder auch in Richtung der Popmusik. Zu vierstimmigen Sätzen arrangierte Songs von den Beach Boys bis hin zu Queen bilden einen durchaus wohltuenden Kontrast, oft auch mit zusätzlichen Instrumenten begleitet. Daher rührt im Übrigen auch der Name "voices and more....". Eine dritte Leidenschaft dieses Chores sind die Bearbeitungen irischer und schottischer Volkslieder.

Sabine Meyer (Klarinette),

Sebastian Knauer (Klavier), Alban Gerhardt (Cello)

Hommage an Leonard Bernstein Samstag, 21. April 20 Uhr
Aula des Lise Meitner Gymnasiums
Preis VVK 33,50
Preis AK 36
Preis erm.*) 16,50 / 18

Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat.

Sie wurde als erste Frau von H. von Karajan bei den Berliner Philharmonikern gewählt. Neben der achtmaligen Auszeichnung mit dem "Echo Klassik" ist Sabine Meyer Trägerin des "Niedersachsen Preises", des "Brahms Preises", des "Praetorius Musikpreises Niedersachsen". Alban Gerhardt hat sich im letzten Jahrzehnt unter den großen Cellisten unserer Zeit etabliert. Nach frühen Wettbewerbserfolgen begann seine internationale Karriere mit dem Debüt bei den Berliner Philharmonikern 1991. Seitdem hat er mit den führenden Klangkörpern und mehr als 250 Orchestern weltweit musiziert.

Seit seinem Konzertdebüt mit 14 Jahren in der Laeiszhalle seiner Heimatstadt Hamburg kann Sebastian Knauer inzwischen auf eine über 25 Jahre dauernde Konzertkarriere zurückblicken.

In über 50 Ländern auf 4 Kontinenten hat Sebastian Knauer konzertiert. Sein sehr umfangreiches und vielseitiges Repertoire spiegelt sich in seinen inzwischen über 15 CD-Veröffentlichungen wieder. Für seine CD "ÜBERBACH" erhielt er den Echo Klassik 2017.

Das Programm huldigt Leonard Bernstein anlässlich seines 100sten Geburtstages mit einem Originalwerk sowie einem Neuarrangement von Auszügen aus der "West Side Story". Dazu gibt es neben dem bekannten Trio von Beethoven auch das selten gespielte, aber wunderschöne Trio von Zemlinski zu hören.

Salut Salon: "Liebe"

16. Niedergrafschafter Konzerthighlight

Freitag,25.Mai 20 Uhr
Aula des Lise Meitner Gymnasiums

Preis VVK 36,5
Preis AK 39
Preis erm.*) 18 / 19,5

Zwei Jahre lang waren Angelika Bachmann (Geige), Iris Siegfried (Geige), Anne-Monika von Twardowski (Klavier) und Sonja Lena Schmid (Cello) mit "Ein KARNEVAL DER TIERE und andere Phantasien" in Deutschland, Europa und transatlantisch auf Tour, unter anderem in Frankreich, Italien, den USA, in Brasilien, Südkorea, Indien und zuletzt in Israel.

Für ihre CD "Carnival Fantasy" (Warner Classics) erhielten sie den ECHO Klassik 2016 in der Kategorie "Klassik ohne Grenzen".

Die ARD Tagesthemen widmeten dem Quartett einen eigenen Kulturbericht: "Salut Salon sorgt auf seiner Frankreichtournee an jedem Abend für ausverkaufte Säle und für beseelte Gesichter", die französische Zeitung "Le Figaro" würdigte Salut Salon als "das ungewöhnlichste und urkomischste Frauenquartett im Reich der Klassik", und die Reporterin der New York Times nannte den "Wettstreit zu viert" - die instrumental-akrobatische Adaption von Vivaldis "Sommer", die auf YouTube mittlerweile über 22 Millionen Mal angeklickt wurde - "ein Meisterwerk der klassischen Comedy". 19 Monate später spielen Salut Salon in LIEBE musikalisch mit all den Facetten der schönsten Nebensache der Welt. Leise Melodien und barocke Streicherklänge, Beats und schnelle Reime - gemeinsam loten die fünf Musiker die Untiefen der Liebe aus. Was sie verbindet, ist die musikalische Neugier auf neue Wege - und die Überzeugung, dass man mit Musik die Welt vielleicht doch ein bisschen besser machen kann.

Floor Wittink (Saxophon) und Merel Naomi (Harfe)


Sonntag,17.Juni
17 Uhr
Kirche Lage

Preis VVK 15
Preis AK 17
Preis erm. 7,50 / 8,50

Floor Wittink studierte klassisches Saxophon mit Karel Bruim und Johan van der Linden. 2002 bekam sie ihr Masters Degree.

Seitdem hat sie an vielen Projekten teilgenommen: Kammermusik, symphonische Musik, Theaterprojekte. Sie hat mit verschiedenen Orchestern gespielt, u.a. mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, the Esquire Saxophone Quartet und Holland Opera.

Merel Naomi liebt es, ihr Publikum mit solistischer Harfenmusik. Sie hat Solokonzerte in verschiedenen Ländern gegeben: natürlich in den Niederlanden, aber auch in Frankreich, Spanien und Schweden.

Sie spielt auch bei besonderen Anlässen, wie z.B. bei der Eröffnung eines Museum oder bei einem Besuch der Königin.

Martina Schwarzmann: "Genau richtig"
(Kabarett)

Freitag,07.September 20 Uhr
Aula des Lise Meitner Gymnasiums
Preis VVK 23
Preis AK 25
Preis erm.*)11,50 / 12,50

Endlich ist es soweit: Martina Schwarzmann, die allseits beliebte, vielfach preisgekrönte Kabarettistin mit dem trockenen Humor und dem unbestechlichen Blick für die Tücken des Alltags, präsentiert ihr langersehntes sechstes Bühnenprogramm!

Es kommt und heißt "genau Richtig"!

So poetisch, wie geraderaus überhaupt sein kann, erzählt und singt die Schwarzmann vom Wahnsinn ihres ganz normalen Lebens, das sie nach wie vor voll im Griff hat, wenn sie gerade nicht auf der Bühne steht oder sich auf der Flucht vor Instagram und Facebook im Wald versteckt bzw. auf dem Klo, wo sie schnell im Erziehungsratgeber nachschaut, ob man Kinder erpressen darf.

Kommen Sie! Staunen Sie! Erleben Sie diese Wundertüte von einem Kabarettabend! Nehmen Sie teil am echten Leben!

Und zwar genau jetzt, "genau Richtig"! Martina Schwarzmann bekam 2007 den Deutschen Kleinkunstpreis, 2008 den Deutschen Kabarettpreis und 2013 den Salzburger Stier.

Linde Müller-Blaak und Martijn Blaak (Klavier)

Sonntag, 21. Oktober
17 Uhr
Altes Rathaus Neuenhaus
Preis VVK 13
Preis AK 15
Preis erm.*) 6,5 / 7,50

Linde Müller-Blaak absolvierte 2006 ein Bachelorstudium mit dem Hauptfach Klavier und Zweitfach Chorleitung am Conservatorium Enschede (NL).

Anschließend studierte sie bei Prof. Stephan Seebass in Bremen und legte 2010 die künstlerische Reifeprüfung Klavier mit "sehr gut" ab. Z Im Dezember 2009 gründete sie mit dem Cellisten Peter Krause ein Duo, das bereits im Januar 2010 beim Bremer Hochschulwettbewerb gewann. Ebenso wurde ihr der Förderpreis für besonders begabte Studenten des Steinway-Hauses in Hamburg verliehen.

Es folgten Konzerte mit der Philharmonie Südwestfalen (F. Chopin, 2. Klavierkonzert) sowie zahlreiche Auftritte als Solistin, Liedbegleiterin und in diversen Kammermusikbesetzungen.

Martijn Blaak studierte Klavier bei Fred Oldenburg und Pierre Ruhlmann an der Messiaen Akademie in Enschede, wo er 2003 cum laude abschloss. Er gewann verschiedene nationale und internationale Preise. Zusammen mit seinem Bruder Stefan Blaak erhielten sie das Stipendium "De Voorziening" für exzellente junge Musiker. Sie konzertieren regelmäßig im In- und Ausland und bei diversen Festivals in Italien, Frankreich, Spanien und den USA. Auftritte mit verschiedenen Sinfonieorchestern gehören ebenso zum Programm der beiden Pianisten wie Radio- und Fernsehaufnahmen.

Sebastian Krämer:

"Im Glanz der Vergeblichkeit - Vergnügte Elegien" (Chansons)

Freitag, 02. November, 20 Uhr, Aula des Lise Meitner Gymnasiums
Preis VVK 20
Preis AK 22,5
Preis erm.*)10,50 / 11


Man weiß nicht, wer mehr zu bedauern ist, der Jammerlappen oder die, die er naß macht - während sich zeitgenössischer Deutschpop in der Exaltierung von Emotionen gefällt, verlegt Sebastian Krämer sich aufs Gegenteil: beispielhafte Contenance als Umzäunung beispielloser Abgründe.



Vergnügte Elegien (ein Genre, das zu diesem Zweck eigens erfunden werden musste) führen den Beweis: Schlimmes kann durchaus bekömmlich sein - je nachdem, wie man es anrichtet. Dieser Chansonnier beherrscht die Kunst der Modulation auf allen Ebenen. Oder ist er ihr selbst hilflos ausgeliefert? Sein musikalisches Vokabular reicht von Swing bis Wiener Schule.

In den Kommentaren gibt sich Krämer kapriziös, in den Liedern lieblich bis derb.

Und je burlesker die Fassade, desto filigraner die Botschaft. Das ist Klagen auf hohem Niveau. Sebastian Krämer erhielt 2012 den Deutschen Kabarettpreis und 2009 den Deutschen Kleinkunstpreis.











*) Ermäßigter Preis für Schüler und Studenten. Der Kulturpass kostet 110,- Euro bzw. 100,- bei Vorlage des Kulturpasses 2017 und ist im Bürgerbüro in Neuenhaus sowie bei Georgies CD-Laden in Nordhorn erhältlich. Ermäßigter Preis für Behinderte, Schüler und Studenten bei Vorlage eines Ausweises für den Kartenkauf an der Abendkasse oder über www.kulturpass.de .

Kulturpass erhältlich ab Anfang Dezember